Mein Weg der Liebe

Ich bin auf dem Weg,
nicht auf der Suche,
sondern vielmehr am Finden,
Erkennen, Erfahren, Erspüren.
Ich bin auf dem Weg,
nicht irgendwohin, zu irgendjemand,
sondern zu mir.

Einiges ist mir bekannt,
manches glaube ich zu kennen,
und stelle überrascht fest,
dass es doch ganz anders ist.
Vieles ist neu, ungewohnt und völlig anders
als alles, das ich bisher erfahren habe.
Ich gehe über Grenzen,
meine eigenen
und bin überwältigt,
von mir selbst,
von dem, was alles in mir steckt,
was alles möglich ist, für mich.

Das Umfeld reagiert, mein Ego schreit.
Es kommen Zweifel, Fragen, Ängste hoch.
„So kannst du nicht leben, das kannst du nicht tun,
was werden nur die Leute über dich reden,
du machst dich doch nur unglücklich damit,
das ist doch nicht normal, du bist ja verrückt.“
Ich werde unsicher, lass mich wieder einmal stoppen,
gefangen nehmen von der Gewohnheit, dem Alltag,
der Gesellschaft und meiner Komfortzone.

Da muss ich plötzlich schmunzeln –
ich höre eine Stimme in mir:
„Definiere NORMAL
und verrückt zu sein ist,
wie wenn man einen Stuhl verrückt,
dadurch verschaffst du dir mehr Platz für dich.“

Da ist es wieder, das Gefühl, mein Herz,
das zu mir spricht,
mir und meinem Weg zu vertrauen.
Was mich glücklich macht, spüre nur ich.
Es ist Zeit weiter zu gehen,
anderen auch meine Grenzen zu zeigen,
damit ich SEIN kann.
Egal was auch kommt,
ob bekannt oder unbekannt,
ich bin nicht allein,
ich werde geführt, begleitet und beschützt.

Ich öffne mein Herz, weiter als je zuvor in meinem Leben.
Alles darf sein, Freude und Schmerz, Lachen und Weinen,
Licht und Schatten, Stärke und Schwäche.
Alles gehört zu mir.

Ich beginne zu erkennen,
wer ich bin.
Ich gebe mich hin
und lasse mich ein,
auf mich,
auf meinen Weg
der Liebe zu mir.